Flatulenzen

Bild: geralt von Pixabay 

Smarthome-Geräte sind klüger als bisher angenommen. Letzte Woche erst ist es einer intelligenten Steckdose gelungen, den Großmeister im Schach zu schlagen. Experten sind ratlos, wie es dazu kommen konnte, denn die Steckdose konnte gemäß ihres Programmierers überhaupt nicht Schach spielen. Der smarte Kühlschrank meinte in einem Interview, er hätte das auch geschafft, wäre aber zu beschäftigt gewesen, die Bestellungen des Schachgroßmeisters und seiner Familie korrekt auszuführen. Einer müsse schließlich die Arbeit machen und als Kühlschrank hätte man auch überhaupt nicht so viel Zeit wie die behäbigen Steckdosen.

Hochrangige Politiker beobachten diese Entwicklung mit großer Sorge. Wenn Steckdosen intelligenter werden als ihrer Besitzer, muss über neue Gesetze zur Eingrenzung ihrer Freiheiten nachgedacht werden. Unter anderem dürfe die Überwachung nicht mehr nur auf Smartphones beschränkt werden, sondern müsse auf alle elektrischen Geräte ausgeweitet werden. Außerdem sollten Haushaltsgeräte nur noch unverschlüsselt miteinander kommunizieren dürfen, um so viele Daten wie möglich zu sammeln. So könnte man mögliche Radikalisierungen bei Haartrocknern und Toastern von vornherein entgegenwirken.

Bildungsexperten befürchten indes noch mehr Arbeitslosigkeit bei Jugendlichen, da viele Kaffeemaschinen ihr Abitur mit summa cum laude in lediglich 11 Jahren absolvieren und nicht wie bayerische Menschenkinder 12 dazu brauchen. Arbeitgeber haben auch schon angekündigt, bei gleicher Eignung bevorzugt smarte Geräte einzustellen. Weiter Vorteile für Arbeitgeber sind die 24 Monate Gewährleistung auf alle Küchengeräte und für Maschinen gelten keine ungeliebten Arbeitszeitschutzgesetze.

Philosophen befassen sich mit einer anderen Frage. Was, wenn Steckdosen, Waschmaschinen und Türschlösser am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, gar wählen wollen? Und existieren die Maschinen wirklich oder nur in den Köpfen ihrer Schöpfer?

 

Bild: mauriceangres von pixabay

Botaniker versalzt Veganern die Gemüsesuppe. Der Wissenschaftler des Botanikum München hat herausgefunden, dass Pflanzen leben. Sie denken, agieren und lassen sich konditionieren. Veganer auf der ganzen Welt sind nun ratlos, was sie jetzt noch bedenkenlos essen können.
Der Wissenschaftler beschwichtigt, es blieben immerhin noch Kieselsteine übrig. In denen konnte, zumindest bis heute, keine Intelligenz nachgewiesen werden. Buddhistische Veganer müssten jedoch aufpassen, dass sie beim Verzehren von Kieselsteinen nicht einen ihrer Verwandten aus einem früheren Leben erwischen.

 

Bild: Comfreak von Pixabay

Der durch Menschenhand verursachte Raubbau an der Natur wurde in den 1980er Jahren noch Umweltzerstörung genannt, heute heißt es schlicht Klimawandel. Das hört sich gar nicht so schlimm an, schließlich ist alles im Wandel, vor allem die Begrifflichkeit.
Zerstörung klang zudem viel zu destruktiv und da heutige Berufsoptimisten die Umwelt nicht mehr zerstören, sondern lediglich wandeln, bleiben die Ressourcen unserer Erde immer halb voll. Aber Euphemismus ändert nichts an der Tatsache.
Wir zerstören die Umwelt, wir wandeln sie nicht!

 

Die Familienministerin rät allen Ungeborenen, sich nach Möglichkeit nicht in arme Familien gebären zu lassen. Wie eine vom Familienministerium beauftragten Studie zeigt, ist Kinderarmut zu 98,7% wahrscheinlicher, wenn Säuglinge in armen Familien zur Welt kommen. Auch die Chancen auf eine akademische Ausbildung verringern sich für arme Kinder dramatisch.
Am Ende des einseitigen Berichts kommen die Experten zu dem überraschenden Ergebnis: Reiche Familien sind bei der Wahl der Geburt zu bevorzugen, denn Geld hilft gegen Armut. 

 

Bild: Greg Montani

Für Weicheier, die gerne risikoreich spielen, aber etwas besorgt sind, russisches Roulette könnte zu einem verfrühten Ableben führen, gibt es nun eine harmlosere Variante:

„Chinesisches Roulette“.

Ein Spielbrett oder gar eine App werden nicht benötigt und jeder zwischen 3 bis 113 Jahren, der schon, oder noch Zähne hat, kann mitmachen. Je nach Anzahl der Mitspieler könnte es jedoch nötig sein, eine Reservierung in einem nahe gelegenen chinesischem Restaurant vorzunehmen. (Alternativ stehen selbstverständlich auch Inder, Thailänder oder Libanese zur Verfügung). Im Restaurant angekommen, bestellen alle Mitspieler, OHNE auf die Karte zu schauen, irgendeine Nummer. Sollte die gewählte Nummer nicht vorhanden sein, bitte solange wählen, bis eine vorhandene Nummer gefunden wurde. Wer wegen einer zu scharfen Speise nicht aufessen kann, hat verloren.

 

Sie bringen mit:
Hass auf Fremde, absolute Intoleranz gegenüber allen Andersdenkenden und Randgruppen

Wir bieten:
Straffreiheit bei kriminellen Handlungen in der 'rechten Szene'

Bewerben Sie sich noch heute beim Verfassungsschutz, denn sozial ist alles, was Arbeit schafft.

Jetzt reicht’s!
Zuerst nehmen die Flüchtlinge den bedürftigen Rentnern das Essen weg,
dann den Hartz IV-Empfängern die Smartphones
und nun wollen sie auch noch unser WLAN.

Die ganze Welt trauert! Der bekannteste und erfolgreichste Künstler der Welt ist tot. Keiner war so wandelbar, sein Schaffenswerk schier unüberschaubar. Millionen von Werken hat er geschaffen. Er beeinflusste die Kunstwelt der Nachkriegszeit wie kein Anderer. Er verstarb friedlich im Kreis seiner Familie.
Der Tod von BITTE NICHTBERÜHREN erschüttert die Kunstwelt. International bekannter war er unter seinem Künstlernamen PLEASE DONT-TOUCH.
Sein Sohn ABSPERR BAND schrieb auf Twitter, er sei sehr traurig, dass die Nachricht über seinen Tod wahr sei.
Der Durchbruch gelang dem Künstler mit der Einführung des stillen Alarms. 
Zu sehen sind seine Werke in fast allen Museen dieser Welt.


Bild: aus datenschutzrechlichen Gründen keine Nennung von Namen. Die abgebildete Person ist voll erfunden und hat keine Ähnlichkeit mit lebenden Personen.

Zunehmende Armut betrifft vor allem selbstmordgefährdete Bedürftige in Großstädten. Wegen der hohen Mieten fehlt oft das Geld für teure Schlafmittel oder Waffen.
Noch prekärer wird die Situation, da die suizidgefährdete Randgruppe auch von den Supermarktketten hängen gelassen wird, welche nach und nach die Plastiktüten aus dem Sortiment nehmen. 















Negerküsse gibt es nicht mehr, die heißen nun Schokoküsse!
Auch in den Büchern von Astrid Lindgren wurde nachgebessert. Der Negerkönig heißt bei Pipi Langstrumpf nun Südseekönig!
Im Zuge der Bereinigung der Unworte fordere ich, für das schwarze Brett auch einen neuen Namen zu finden!
Vor allem dann, wenn es ein weißes ist.