Elektromärkte, Restaurants und Kaufhäuser sind geschlossen. Vor den Supermärkten bilden sich lange Schlangen und an den Eingängen stehen Wachmänner, die nur auf Aufforderung die Wartenden einlassen. Endlich im Geschäft stehe ich teilweise vor leeren Regalen, weil ich nicht rechtzeitig da war. Solche Bilder kenne ich sonst nur aus sozialistischen Ländern, wie Kuba. Wer hätte gedacht, dass dieses Bild auch hier in Deutschland mal zum Alltag gehören könnte? 

Zumindest durfte ich mich während meiner Aufenthalte in Havanna und Moskau frei bewegen, ohne ein Tracking-Gerät freiwillig mit mir rumtragen zu müssen. Der Gedanke hierzulande, einer demokratischen Institution, permanenten überwacht zu werden, fühlt sich komisch an. Irgendwie ddr-resk, oder?