Ein bekannter Joghurthersteller darf nun endlich seinen linksdrehenden Joghurt auf dem fünften Kontinent anbieten. Grund für die Verzögerungen waren Bedenken der australischen Abwasserbehörde, dass es beim Spülvorgang mit übermäßig viel linksdrehendem Joghurt im Stuhl zu Komplikationen mit dem rechtsdrehenden Abwasserstrudel australischer Toiletten kommen könnte. Der Joghurthersteller musste ein gänzlich neue Verfahren entwickeln, um die Bakterien extra für Down Under von links auf rechts zu programmieren. 
In den letzten Wochen kam es im Zentrallager in Hamburg zwischen den Bakterien immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen, da die linken und die rechten Bazillen sich nicht vertragen haben. Das stellt aber laut dem Joghurthersteller kein Problem dar, da die rechten Bazillen zukünftig in einem separaten Werk gelagert werden. Obwohl das getrennte Lagern ziemlich aufwendig und vor allem kostenintensiv ist, sind diese Mehrkosten laut dem Joghurthersteller gerechtfertigt, denn auf den rechtsdrehenden Markt kann auf lange Sicht nicht verzichtet werden.
Findige Händler konnten jedoch den Bedarf vieler gesundheitsbewusster Australier schon vor der offiziellen Einführung decken. Denn sie fanden heraus, wenn man den Joghurt auf den Kopf stellte, sind die Bakterien ebenfalls rechtsdrehend.