Crashtest-Dummys der vierten Generation haben die Schnauze voll. Der Automobilclub weigert sich weiterhin, sie fest anzustellen. Dank Werkverträgen verdienen die neuen Dummys weniger als ihre Kollegen der vorherigen Generationen, obwohl die nachweislich schlechter arbeiten. So kommen die Dummys der vierten Generation nicht mal auf den gesetzlichen Mindestlohn und viele können sich deswegen die Mieten in den Ballungsgebieten nicht leisten. Die größeren finanziellen Belastungen stellen für die Crashtester aber die hohen Zuzahlungen für orthopädische Maßnahmen dar, die teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen werden.
Wie NONrelevant herausgefunden hat, ist es für die Dummys kein Problem, lediglich als Nummer geführt zu werden und namentlich nicht in den Testberichten genannt zu werden. Was hingegen zu Unmut führt, sind die deutschen Fahrzeuge. Die werden immer noch serienmäßig ohne Klimaanlage geliefert und das macht das lange Sitzen in den Sommermonaten unerträglich.