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Ein Star-Ökonom wundert sich über die Verschwendung von Steuergeldern bei Waffenlieferungen in Krisengebiete. Laut seiner Aussage müsste die Bundesregierung viel mehr auf Synergie-Effekte mit Hilfswerken, z. B. „Brot für die Welt“ setzen. Es ergibt nämlich keinen Sinn, zuerst die Waffen mit großem logistischem Aufwand zu liefern und erst weit danach die Hilfsgüter für die besiegte, leidende Bevölkerung. Durch Zusammenlegung der Lieferungen von Waffen und Hilfsgütern könnte man nicht nur den Flugverkehr in die von Krieg gebeutelt Gebiete reduzieren und dadurch viel CO2 einsparen, sondern es ließe sich auch auf viele Einweg-Pakete verzichten. Die Grünen haben nämlich erkannt, dass den Deutschen momentan das Thema Umwelt sehr wichtig ist.
Die Regierung prüft indes auch die Möglichkeit, Hilfsgüter zukünftig mit Amazon zu versenden. Denn bei Amazon müssen die Pakete, mit Einverständnis der Empfänger, nicht mehr persönlich angenommen werden. Sollten die Besteller gerade an der Front sein oder flüchten müssen, kann Amazon die Pakete einfach vor der Tür abstellen. Ein Mordsidee ist auch die Auslieferung der Pakete per Drohnen über Ramstein.
Auf Kritik der Pazifisten, Waffenlieferungen komplett auszusetzen, könne die Bundesregierung nicht eingehen, denn sozial ist immer noch, was Arbeit schafft und die Waffenindustrie beschäftigt allein in Deutschland knapp 100.000 Menschen.