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Das Ministerium für Ordnung und Sauberkeit bittet in Corona-Zeiten jene Bürger, die sich wegen geschlossener Kneipen in Parks zum Saufen treffen, mindestens 80% ihres Leerguts wieder mitzunehmen und an den vorgesehenen Annahmestellen zurückzugeben. Obdachlose und bedürftige Rentner kommen einfach nicht mit dem Aufsammeln hinterher. Dies führt auf Dauer nicht nur zur Verschandelung vieler Parkparkanlagen, sondern auch zu einem Mangel an Mehrwegflaschen. Und ohne die können Getränkehändler trotz voller Läger bald keine Getränke mehr abfüllen. Um die Penner und bedürftigen Rentner beim Einsammeln der Pfandflaschen zu unterstützen, denkt das Ministerium darüber nach, ehemalige Müllmänner aus ihrer Rente zurückzuholen.
Der Reingewinn aus den von den Müllmännern eingesammelten Flaschen soll nach Wunsch des Sauberkeitsministers der Stiftung „Ein Hundeleben“ zugutekommen. Denn immer noch müssen viele Chihuahuas im Winter frieren, da sie in prekären Haushalten aufwachsen, in denen sich Frauchen keine wärmende Hundebekleidung leisten kann. Laut dem Minister darf so etwas in einem reichen Land wie Deutschland nicht möglich sein. Kein Hund soll im Winter frieren.
Wenn die Knappheit an Flaschen weiter zunimmt, befürchten Experten in den nächsten Tagen einen Anstieg der Preise für Leergut bis zu 300%. Banken nehmen bereits erste Wetten über Kurssteigerungen an.