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Der Glückskeks-Skandal ist so schrecklich wie verstörend. Dabei ist die Affäre um das Gebäck eher zufällig aufgeflogen. Eigentlich gingen Reporter des Politikmagazins „Absolute Wahrheit“ der Frage nach, wie es in der westlichen Welt um die Moral steht. Während ihren Recherchen fiel den Journalisten auf, dass sie für ihre Hintergrundinformationen kaum noch Menschen in den unzähligen Talkshows fanden, die kluges Zeug von sich geben.

Da Moral warten kann, gingen die Reporter der neu gewonnenen Erkenntnis nach und konnten so den Skandal um den Glückskeks aufdecken. Eine Gruppe chinesische Gastronomen hatte über die letzten Jahrzehnte hinweg Tausende Intellektuelle gekidnappt. Unter den Geiseln befanden sich hauptsächlich Philosophen. Sie wurden unter sklavenähnlichen Verhältnissen von den Restaurantbetreibern gezwungen, sinnvollere Sprüche für ihre Glückskekse zu verfassen.

Topmanager westlicher Großkonzerne verurteilen diese Tat aufs Schärfste. Menschen für die eigenen Vorteile so auszunutzen, ist einfach unmoralisch.

Schlussendlich deckten die Journalisten nicht nur ein brutales Verbrechen auf, sondern retteten auch das Leben der wahrscheinlich letzten Intellektuellen dieser Welt. Die Chancen stehen nun gut, dass die Unterhaltungen in den Talkshows endlich wieder klüger und vor allem kontroverser werden. Dennoch sollten Zuschauer von Diskussionssendungen erst mal nicht zu viel erwarten.

Warum das Verschwinden von so vielen Intellektuellen nicht schon früher aufgefallen war, konnten die Reporter bis zum heutigen Tag nicht beantworten. Genauso wenig, wie es um die Moral der westlichen Welt steht.