Notizen von Tanjas Block

Wann wird eigentlich jemand zur „Nur“-Figur? Lediglich, indes, bloß. Alles Synonyme für das Wörtlichen „nur“. Nicht nur in Coronazeiten sterben auch (wieder so ein weitläufiges Wort, aber nicht anders zu beschreiben) jüngere’ Menschen entweder an Krankheiten oder aufgrund ihrer Lebensmüdigkeit. Ich lese in ihren Todesanzeigen immer wieder: „….er wurde nur soundsovielte Jahre alt“ und frage mich nun, was ich mit diesem kleinen Füllwort anfangen soll.

Und damit ist der wachsame Leser gefragt, denn ab wann ist ein Gestorbener eine „Nur“-Figur? Heute las ich über ein Kelly-Family-Mitglied und einen ehemaligen Lindenstraßen-Schauspieler, die beide am selben Tag mit 45 Jahren starben. Für diese zwei wurde in zahlreichen Nachrufen „nur“ eingefügt. Ist man mit 50 auch immer noch ein „Nur“ oder wird dies Wörtlichen dann einfach verbannt? Und was ist mit 60-Jährigen? Aber auch jemand mit 70 kann ein „nur“ sein, wenn er, sie oder divers noch aktiv im Leben stand. Oder etwa nicht? Wer beurteilt, wann man als „nur“ stirbt?

Ich möchte keine „Nur“-Nummer sein! Ich möchte einfach für mich glücklich gelebt haben und keinen anderen beurteilen lassen, was ich nicht noch alles hätte auf dieser Welt erreichen können. Aber wer bin ich schon, ich bin ja „bloß“ die Tanja.

 

oder ... Ich bin wohl anders

In Pandemiezeiten mit vermehrt digitalen Angeboten bleibt auch mir nicht viel anders übrig, als mein Philosophie-Studium zu virtualisieren. Ein interessanter Nebeneffekt: Bei Online-Seminaren bekomme ich einen Einblick in die privaten Räume meiner Kommilitonen und wie sie gestaltet sind.
Bei meinem letzten Seminar dachte ich aber, ich bin irgendwie falsch: Während ich vor meinem Alkoholschrank saß, in dem viele Flaschen zu sehen sind und eine „Kreativtafel“ mit sinnentleerten Sprüchen, sitzen die meisten meiner Studienkollegen vor enormen Bücherwänden mit philosophischer Literatur.

Mach ich da was falsch?
Nö, denn ich möchte die Bildung ja im Kopf und nicht im Haus rumstehen haben.

 

Was sind Hängetitten?

Das sind wohl üppige Brüste und in Jugendzeiten einer Frau Segen und DER Hingucker - im Alter aber Fluch und Gravitationsmaterial.

(Ich schreibe das, weil ich Zeit meines Lebens den Bleistifttest wohl bestehen werde. Noch nie was von diesem Test gehört? ich helfe mit einem Link auf die Sprünge: https://de.qaz.wiki/wiki/Pencil_test_(breasts) )

 

... bei der zukunftsträchtigen Erhöhung der notwendigen Plastikverpackungen.


Seht an, bis vor einiger Zeit gab es noch feuchtes Toilettenpapier in dünner weicher Plastikverpackung. Das hat aber einigen hartnäckigen Wischfreunden wohl nicht gefallen, denn in der Eile des Aufreissens ist wahrscheinlich die ganze Verpackung kaputt gerissen worden. Ergo: Nun gibt es den Feuchtigkeitsverschluss aus festem Kunststoff, der sich noch besser und schneller wieder dem natürlichen Kreislauf der Natur zuführen lässt.

Ein Hoch auf zusätzlichen und unnötigen Plastikmüll. Ja, waren die feuchten Tücher mit dem vorherigen Rundum-Klebestreifen denn NICHT vor Austrocknung geschützt? Oder haben viele einfach kein sensibles Händchen beim Aufreißen? Darüber werde ich beim nächsten Toilettengang eingehend sinieren....






Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Getreide und Alkohol in einer Biervariation ihr perfektes Zusammenspiel finden. PUSTEKUCHEN, oder besser "Dinkel-Harmonie", denn die neuen Dinkel-Sandwich-Toastbrote enthalten neben 100% Dinkel auch - na was wohl? Allohol!
Dann kann der Tag ja mit einem leckeren Frühstück beginnen! `N Gutn!

 

Wodka ist gut in sämtlichen Lebenslagen! Sie glauben das nicht?

Hier ein Auszug aus dem Artikel im Kurier. Beachten Sie vor allem den letzten Satz:

"4. Desinfektionsmittel

Nicht nur für Hygiene-Junkies, sondern auch all jene, die sich vor einer Verkürzung schützen wollen, empfiehlt sich neben Händewaschen Desinfektionsmittel. Vor allem Dinge, die von vielen Leuten angegriffen werden, etwas Türschnallen, Druckknöpfe in öffentlichen Verkehrsmitteln und Liften oder Handläufen, sind Keimschleudern. Rhinoviren, die Erkältungen auslösen, können auf solchen Oberflächen bis zu 48 Stunden überleben. Sich die Hände nach dem Angreifen zu desinfizieren reduziert die Wahrschieinlichkeit für eine Infektion.
Wer kein Desinfektionsmittel bei der Hand hat, kann auch zu Wodka greifen."