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Manche Worte sind böse und solche haben in einem moralisch korrekten Vokabular nichts zu suchen! Selbst ernannten Sittenwächter fordern deswegen, Ausdrücke, die sich nicht in die deutsche Sprache eingliedern wollen, unverzüglich abzuschieben. Allen voran die schwärzesten aller Wörter.

Der „Neger“ muss weg. Für die Rettung des deutschen Wortguts ist das alternativlos. Und so wird der Negerkuss in Zukunft Schokokuss heißen. Aber auch die Literatur muss bereinigt werden. Der Negerkönig von Astrid Lindgren heißt mit sofortiger Wirkung Südseekönig.

Warum aber darf das „Schwarze Brett“ seinen Namen behalten? Vor allem dann, wenn es ein Weißes ist?

Ich denke, um wirklich einen Wandel in der Gesellschaft anzustoßen, reicht das Verbannen von ein paar bösen Wörtern nicht aus. Auch Wörter mit subtilen Doppeldeutungen müssen weg. Deswegen fordere ich von den Sittenwächtern, mit sofortiger Wirkung das Wort „Niggerchen“ aus dem deutschen Sprachgut auszugliedern. Ersatzlos! Auch wenn das mittägliche kurze Nickerchen einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit vieler Menschen leistet, geschlafen wird zukünftig nur noch nachts.

Nehmen Sie das bitte ernst, denn Ironie ist die Einstiegsdroge zum Rassismus.

Darf‘s a bisserl mehr sein?

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Hat irgendjemand in letzter Zeit unsere Demokratie gesehen? Weiß jemand, wo sie ist? Ach, … da liegt sie ja. Da hinten in der Gosse. Zusammengeschlagen vom Totalitarismus.Ich hoffe nur, unsere...

Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

Fassen Sie sich also ein Herz und helfen Sie mir, den Buchstaben zu helfen. Spenden Sie jetzt!

Ihr Geld fließt direkt und ohne Umwege an meine 26 lateinischen Helfer.** Versprochen!
Je mehr Sie spenden, desto wahrscheinlicher ist es, dass meine armen Buchstaben sich irgendwann in Zukunft vielleicht eine eigene Existenz aufbauen können und endlich ihre Worte frei wählen dürfen.
Verdient hätten sie es! ***


(Das ist übrignes ein Spenden-Button und möchte gedrückt werden. Ganz herzlich!)

Wenn Sie der Meinung sind, meine Texte sind Ihr Geld nicht wert und denken, Sie können es besser, dann helfen Sie mir halt anderweitig.

Wie?
Lesen Sie hier.


Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!