VorbeiGedacht!

Erst waren es die Einfahrten, nun sind es die Ausfahrten, die den deutschen Autofahrern die Parkplätze wegnehmen! Ausfahrten sind nämlich maßgeblich an der Knappheit von Parkplätzen in den Großstädten Schuld und kosten darüber hinaus den Parkplatzsuchenden mehrere Milliarden Euro im Jahr. Spitzenvertreter der CSU kamen deswegen zu einer Krisensitzung in München zusammen. Ihr Konsens: Einfahrten sind ja ganz in Ordnung, aber diese Ausfahrten müssen weg. Die Führung der CSU wirbt nun für eine Mehrheit im Bundestag, um eine Begrenzung von Ausfahrten in Großstädten zu erreichen.
Die AfD steht bei diesem Thema geschlossen hinter der CSU, will sich aber dennoch nicht weiter dazu äußern, denn laut eines Sprechers der Alternativen möchten sie sich nicht schon wieder sinnlos der Kritik der Polemik aussetzen. 
Sollte die CSU sich mit ihrer Schwesterpartei CDU nicht einigen, werden die Christsozialen einen Alleingang wagen und die Ausfahrten in Bayern, auch ohne eine Mehrheit im Bundestag, komplett schließen. Harsche Kritik kommt indes von der bayerischen Opposition, man können ja wohl nicht alle Einfahrten und Ausfahrten über einen Kamm scheren.

 

Bild: Pwelters von Wikimedia Commons - Lizenz: CC BY-SA 4.0

Investigativer Journalist der ARD deckt jahrelange Lüge des ZDF auf. Die Mainzelmännchen kommen gar nicht aus Mainz, sondern aus Bonn. Bereits 1962 wurden sie von Bonn nach Mainz zwangsumgesiedelt, da die Verantwortlichen des Zweiten Deutschen Fernsehsenders in Umfragen herausfanden, dass selbst in Zeiten des Wirtschafts-Booms der 1960er-Jahre das Wort Bonnzelmännchen zu arrogant klang und bei vielen Fabrikarbeitern nicht gut angekommen wäre.
Der Journalist geht sogar davon aus, das ZDF hätte noch vor der Zwangsumsiedlung die Mainzelmänner 1962 illegal aus Polen eingeführt. Warum die Mainzelmänner allerdings heute noch fast kein Deutsch sprechen, kann sich der ARD-Reporter nicht erklären.

 

Star-Architekt hat nach langen und aufwendigen Experimenten einen Weg gefunden, all seine geplanten Gebäude im Sommer ohne Einsatz von Klimaanlagen zu kühlen. Seinen Beobachtungen zufolge bleibt nämlich jeder Keller kalt, unabhängig wie heiß die Sommermonate auch sein mögen. Deswegen plant der Star-Architekt schlicht jedes Stockwerk als Keller. Um Verwirrungen bei den Eigentümern oder Mietern zu vermeiden, werden die Stockwerke aber nach wie vor mit fortlaufenden Nummern durchnummeriert. Er wundert sich, dass auf so eine simple Lösung noch keiner vor ihm gekommen ist.

 

Crashtest-Dummys der vierten Generation haben die Schnauze voll. Der Automobilclub weigert sich weiterhin, sie fest anzustellen. Dank Werkverträgen verdienen die neuen Dummys weniger als ihre Kollegen der vorherigen Generationen, obwohl die nachweislich schlechter arbeiten. So kommen die Dummys der vierten Generation nicht mal auf den gesetzlichen Mindestlohn und viele können sich deswegen die Mieten in den Ballungsgebieten nicht leisten. Die größeren finanziellen Belastungen stellen für die Crashtester aber die hohen Zuzahlungen für orthopädische Maßnahmen dar, die teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr übernommen werden.
Wie NONrelevant herausgefunden hat, ist es für die Dummys kein Problem, lediglich als Nummer geführt zu werden und namentlich nicht in den Testberichten genannt zu werden. Was hingegen zu Unmut führt, sind die deutschen Fahrzeuge. Die werden immer noch serienmäßig ohne Klimaanlage geliefert und das macht das lange Sitzen in den Sommermonaten unerträglich.

 

Ein bekannter Joghurthersteller darf nun endlich seinen linksdrehenden Joghurt auf dem fünften Kontinent anbieten. Grund für die Verzögerungen waren Bedenken der australischen Abwasserbehörde, dass es beim Spülvorgang mit übermäßig viel linksdrehendem Joghurt im Stuhl zu Komplikationen mit dem rechtsdrehenden Abwasserstrudel australischer Toiletten kommen könnte. Der Joghurthersteller musste ein gänzlich neue Verfahren entwickeln, um die Bakterien extra für Down Under von links auf rechts zu programmieren. 
In den letzten Wochen kam es im Zentrallager in Hamburg zwischen den Bakterien immer wieder zu gewaltsamen Ausschreitungen, da die linken und die rechten Bazillen sich nicht vertragen haben. Das stellt aber laut dem Joghurthersteller kein Problem dar, da die rechten Bazillen zukünftig in einem separaten Werk gelagert werden. Obwohl das getrennte Lagern ziemlich aufwendig und vor allem kostenintensiv ist, sind diese Mehrkosten laut dem Joghurthersteller gerechtfertigt, denn auf den rechtsdrehenden Markt kann auf lange Sicht nicht verzichtet werden.
Findige Händler konnten jedoch den Bedarf vieler gesundheitsbewusster Australier schon vor der offiziellen Einführung decken. Denn sie fanden heraus, wenn man den Joghurt auf den Kopf stellte, sind die Bakterien ebenfalls rechtsdrehend.

 


Bild: hschmider von pixabay

Das Bundesinnenministerium will das Spionieren in Deutschland outsourcen. IT-Experten des Verfassungsschutzes haben nämlich herausgefunden, die Smart-Speaker von Google, Apple und Amazon können das Abhören von Wohnungen viel besser und vor allem viel kostengünstiger. Wie das Bundesamt für Verfassungsschutz mitteilte, könne man dadurch auf tausende Agenten sowie auf teures Abhör-Equipment verzichten. Die Daten bekäme der Verfassungsschutz von den amerikanischen IT-Firmen fertig ausgewertet, einmal pro Woche, per CD zugeschickt. Der Dienst ist für den Bund kostenfrei, lediglich das Porto für den Versand der CDs muss er tragen. Der Bundesrechnungshof äußert sich positiv zu dem neuen Konzept des Verfassungsschutzes. Nach ersten vorsichtigen Hochrechnungen wird das den Steuerzahler Milliarden einsparen.
Bis Ende 2020 soll in jedem einzelnen Zimmer so ein Smart-Speaker stehen. Um das umzusetzen, werden die Einsparungen beim Verfassungsschutz in Form von Steuersenkungen an den Bürger weitergegeben. Als zusätzlichen Kaufanreiz sollen die Smart-Speaker von der Mehrwertsteuer befreit werden.
Ein Ex-DDR Geheimagent ist fassungslos. Er hätte es nicht für möglich gehalten, dass die freie Marktwirtschaft die Bürger dazu bringt, die Lauschmikrofone sogar selber zu kaufen. Weiterhin meint der Spitzel, wäre das der DDR-Führung damals bewusst gewesen, hätten sie den Kapitalismus bereits in den frühen 1970er Jahren eingeführt.