VorbeiGedacht!

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Umweltorganisation fordert Mercedes auf, ausgediente Smarts nicht zu verschrotten, sondern dem Einzelhandel als Einkaufswagen zur Verfügung zu stellen. Biomärkte wollen für ihrer Supermärkte jedoch nur ausgediente Elektro-Smarts verwenden.
Baumärkte haben Interesse am Smart For Four angekündigt, da das längere Modell sich besonders gut für sperrige Waren eignet.

 

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Der Einzelhandel in Bayern klagt über zu hohen Kundenandrang während der Stoßzeiten. Lebensmittel-Einzelhändler, wie Rewe und Edeka, denken deswegen über eine Strafsteuer für Rentner nach, die unter der Woche nach 17 Uhr oder samstags ganztägig in den Supermarktfilialen einkaufen gehen. Sollte die Steuer mit der jetzigen Regierung nicht umsetzbar sein, könnte sich der Einzelhandel auch eine „Strafgebühr“ vorstellen. Diese Gebühr soll sogar erhöht werden können, wenn Rentner, egal zu welcher Tageszeit, nach Kleingeld suchen und die Schlange hinter ihnen länger als fünf Kunden ist. 
Der Einzelhandel sieht sich, trotz angeblicher Gleichheit aller Bürger, zu diesen drastischen Maßnahmen gezwungen, da es aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit ist, den vorherrschenden Generationenkonflikt etwas zu entschärfen und somit die passive Aggressivität zwischen Jung und Alt zu reduzieren.

 

 

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Viele Jahre war er abhängig vom Brettspiel „Siedler von Catan“. Nun versucht der Ex-Süchtige mit Hilfe seines Psychologen, wieder Anschluss an die Gesellschaft zu finden. Seine ersten Gehversuche in der realen Welt verliefen jedoch nicht wie gewünscht. Schon beim ersten Restaurantbesuch erlitt er einen dramatischen Rückschlag. Er nahm vier Mais von seinem Teller, ging zum Nachbartisch und versuchte dort seinen Mais gegen ein Mal Lamm zu tauschen.

 

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Super-Reicher hat die Schnauze endgültig voll. Seine Smarthome-Geräte funktionierten auch nach mehreren Updates nicht einwandfrei. Er will nun wieder, wie in den guten alten Zeiten, vermehrt auf Bedienstete setzen. In einem Interview mit der Zeitschrift „Geld arbeitet effizienter“ meinte er, selbst illegal eingereiste Billiglöhner ohne Kenntnisse der Landessprache verstünden seine Befehle besser als diese smarten Geräte.
Andere Reiche wollen seinem Beispiel folgen, denn sie finden das nicht nur voll sozial, weil es Arbeitsplätze schafft, sondern auch total umweltbewusst. Bedienstete erzeugen schließlich nicht so viel Elektroschrott, benötigen keine Akkus und können, wenn sie ausgedient haben, einfach abgeschoben werden.

 

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Waren sie einst Könige unter den Blinden, fühlen sich Zyklopen heute von der modernen Gesellschaft ausgegrenzt. Nach der ungesühnten Erniedrigung durch Odysseus dachten viele Einäugige, die Akzeptanz hätte sich über die Jahrtausende gebessert. Doch für Zyklopen gibt es immer noch keine festgelegte Quote in Führungspositionen. Auch gibt es keine einäugigen Emoticons, wo doch bereits jede Randgruppe seit mehreren Jahren ein eigenes hat. Sogar für 3D-Filme müssen sie im Kino den vollen Preis zahlen.
Der zyklopische Rat der Ältesten zeigt sich zutiefst besorgt über das Ausmaß des Anti-Kyklopismus in Deutschland. Selbst öffentlich-rechtliche Sendeanstalten tragen zur Hetze bei: „Mit dem Zweiten sieht man besser“ war ein Tiefschlag. In Deutschland lebende Zyklopen erwägen deswegen, die GEZ so lange zu boykottieren, bis das ZDF sich für den Werbeslogan öffentlich entschuldigt.

 

Lebensmittelbranche schlittert nach Mogelpackung und Gammelfleisch in nächsten Skandal. Wie nun aus geheimen Dokumenten hervorgeht, haben anscheinend deutsche Metzgereien von ihren Kunden regelmäßig bis zu 30% mehr abkassiert.
Warum der Betrug so lange nicht aufgedeckt wurde, konnte die Polizei bisher nicht klären. Den beliebten Satz „Darf’s a bisserl mehr sein?“ hielten alle Beteiligten bis zum Auftauchen der geheimen Dokumente lediglich für eine Unzulänglichkeit der Fleischfach-Verkäuferinnen, Mengen richtig einzuschätzen. Keiner vermutete dahinter ein groß aufgezogenes Betrugsnetzwerk.