VorbeiGedacht!

Nach acht Tagen gehen die 12. olympischen Flugspiele zu Ende. 157 Vogelarten aus aller Welt trafen zusammen, um bei den internationalen Spielen „Beschiss von Autos“ auf dem Parkplatz am Olympiastadion München teilzunehmen.

Gold holte sich Team Krähe, dicht gefolgt vom Team Rabe auf dem zweiten Platz. Weit abgeschlagen und mit äußerst knappen Abstand vor den Meisen erzielten die Tauben Bronze. In der Einzelkategorie „zielgenauer Vogelschiss unter 1 cm“ eroberte der Zaunkönig das Siegertreppchen.
Warum in diesem Jahr die Tauben so schlecht abgeschnitten haben, kann sich der Trainer nicht erklären. Am Verbot, Tauben zu füttern, konnte es nicht gelegen haben, denn das ignorieren die meisten Menschen. Er vermutet, es könnte mit dem Insektensterben zusammenhängen. Weniger Proteine bedeute auch weniger Kot und das erschwere die sportlichen Leistungen. Viele Tauben hatten einfach nicht die volle Scheißkraft.
Team Henne-Orloff erzielte trotz Dopings dieses Jahr keinerlei Erfolge. Zahlreichen Sportexperten vermuten, das könnte daran gelegen haben, weil das gesamte kommunistische Team bereits vor der Eröffnungsfeier über dem olympischen Feuer gegrillt wurde.

 

Kloanlage in Ephesos - Wiege der Demokratie und der Geschäftsbesprechungen

Die Oberfinanzdirektion gibt aus gegebenem Anlass folgende Erklärung an alle Steuerzahler ab. Badezimmer oder Toiletten dürfen auch dann nicht als häusliches Arbeitszimmer steuerlich abgesetzt werden, wenn Arbeitnehmer im Homeoffice geschäftliche Excel-Dateien beim Scheißen bearbeiten. Dabei ist es den Finanzämtern völlig Wurst, wie lange die Geschäftssitzungen dauern oder ob gar alle Arbeiten für den Chef von der heimischen Toilette aus erledigt werden. Auch sind beim Arbeiten von daheim Klobürste und Toilettenpapier im steuerlichen Sinne keine notwendigen Arbeitsmittel.
Der Oberfinanzdirektion ist durchaus klar, dass Toiletten in der Regel ebenso in abgetrennten Räumen stehen, was für den Wohlgeruch in Wohnungen grundsätzlich förderlich ist, aber auch in der Corona-Krise werde es für den einfachen Steuerzahler keine Ausnahmen geben. Nur abgetrennte Zimmer mit Schreibtisch können als Werbungskosten angesetzt werden. Lediglich die Steuerpraktiken der Großkonzerne dürfen ungehindert bis zum Himmel stinken.
Wie so oft in Krisenzeiten zeigt sich die wahre Natur der Dinge. Die meisten Excel-Listen sind für’n Arsch.

 

Bild: Free-Photos von Pixabay

Das Ministerium für Ordnung und Sauberkeit bittet in Corona-Zeiten jene Bürger, die sich wegen geschlossener Kneipen in Parks zum Saufen treffen, mindestens 80% ihres Leerguts wieder mitzunehmen und an den vorgesehenen Annahmestellen zurückzugeben. Obdachlose und bedürftige Rentner kommen einfach nicht mit dem Aufsammeln hinterher. Dies führt auf Dauer nicht nur zur Verschandelung vieler Parkparkanlagen, sondern auch zu einem Mangel an Mehrwegflaschen. Und ohne die können Getränkehändler trotz voller Läger bald keine Getränke mehr abfüllen. Um die Penner und bedürftigen Rentner beim Einsammeln der Pfandflaschen zu unterstützen, denkt das Ministerium darüber nach, ehemalige Müllmänner aus ihrer Rente zurückzuholen.
Der Reingewinn aus den von den Müllmännern eingesammelten Flaschen soll nach Wunsch des Sauberkeitsministers der Stiftung „Ein Hundeleben“ zugutekommen. Denn immer noch müssen viele Chihuahuas im Winter frieren, da sie in prekären Haushalten aufwachsen, in denen sich Frauchen keine wärmende Hundebekleidung leisten kann. Laut dem Minister darf so etwas in einem reichen Land wie Deutschland nicht möglich sein. Kein Hund soll im Winter frieren.
Wenn die Knappheit an Flaschen weiter zunimmt, befürchten Experten in den nächsten Tagen einen Anstieg der Preise für Leergut bis zu 300%. Banken nehmen bereits erste Wetten über Kurssteigerungen an.

 

Mit Spannung erwarteten mündige Bürger die heutige Regierungserklärung von Kanzlerin Merkel (CDU). Werden die Ausgangsbeschränkungen gelockert oder halten sie weiter an?
Wie ein Informant NONrelevant mitteilte, hatte die Kanzlerin zur Vorbereitung auf diese Pressemitteilung mehrere Fachleute für Öffentlichkeitsarbeit und Sprachwissenschaftler engagiert, denn die Kanzlerin wollte nicht den Fehler von Günter Schabowski (SED) aus dem Jahr 1989 wiederholen. Sämtliche Notizen mit ausschlaggebenden Informationen zu einer eventuellen Aufhebung der Ausgangsbeschränkung mussten deswegen von den Experten mehrmals auf Vollständig- und Richtigkeit überprüft werden. Bei einem so heiklen Statement durfte es zu keiner Fehlmeldung kommen. Frau Merkel (FDJ) wollte unter allen Umständen vermeiden, wegen einer falschen Textstelle in den Notizen einen erneuten Massenansturm auf die außerdeutschen Grenzen auszulösen, schließlich habe die Regierungschefin aus den Fehlern ihrer ehemaligen Führungskräfte gelernt. Abgesehen davon hätte eine noch so kleine Panne in ihrer Ansprache unnötige Diskussion über Demokratie und Freiheit bei den Regierten entfachen können und das würde die Staatschefin nur unnötig nerven.

 

Dem Wissenschaftler Theo Bill gelang ein wichtiger Durchbruch im Kampf gegen Viren. Nach Entdeckung des Penicillins ist dies wohl die nächste große Sensation. Kollegen sämtlicher Fachkreise nennen den Wissenschaftler bereits in einem Atemzug mit Madame Curie. Theo Bill konnte nach jahrzehntelanger intensiver Forschung endlich ein Desinfektionsmittel herstellen, das auch die letzten 0,1% der Bakterien und speziellen Vieren beseitigen.

Eine großartige Nachricht für Hersteller von Desinfektionsmitteln. Endlich können sie auch 100% auf ihre Verpackungen drucken und somit zu ihrer Konkurrenz aufschließen, den Herstellern von Lotionen und Lippenstiften. Denn die werben bereits seit vielen Jahren mit dem 100%-Logo, auch wenn ihre ganzheitlich veganen Kosmetika zu 99,9% nicht zum Verzehr geeignet sind. Desinfektionsmittel-Hersteller rechnen mit steigenden Absatzzahlen, da von nun an ihre virenbekämpfenden Produkte nicht nur zu 100% wirksam, sondern auch zu 100% vegan sind, also 200% Leistung zum gleichen Preis.

 

Bild von Pete Linforth auf Pixabay

Im Kampf gegen den Coronavirus gilt für Söder das Motto:
Vorsprung durch Vorschriften.
Zum Schutz vor weiteren Ansteckungen haben deswegen alle Bewohner und Innen im Freistaat ab übermorgen während des Essens einen Mundschutz zu tragen. Die Regelung gilt für alle Mahlzeiten ab 15:00 Uhr.