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- Tanja
- Tanja Relevanta
Früher wurden viele Worte nicht abgekürzt, ihr ursprünglicher Sinn war somit immer verständlich und vor allem bestanden sie nicht aus kurzen Anglizismen.
Heute, also heute steige ich nicht mehr durch. Ich verstehe oder erklimme mir den Sinn der Worte, aber das geht nur mit viel Phantasie. Sollen Abkürzungen oder Schilder, die Kürzel enthalten, aber „erraten“ werden oder offensichtlich vereinfachen?
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- Tanja
- Tanja Relevanta
Wer schreibt schon zu Lebzeiten Todesanzeigen? Und dann noch seine eigene? Berühmte Persönlichkeiten? Egomanen oder Narzissten? Oder jemand mit einer psychischen Störung? Keine Ahnung, ich habe noch nie jemanden danach gefragt. Was ich mich aber seit vielen Jahren sehr oft frage ist: Würde dem Verstobenen wirklich das Design oder der Text der eigenen Trauerannonce gefallen haben, wenn er oder sie jene gesehen hätte? Und da bin ich mir nicht so sicher. Manche Sprüche sind so von der Stange oder abgedroschen, dass die ganze Sache dadurch zusätzlich noch viel trauriger wird. Einige Bildchen wie Schmetterlinge, Blumen, Bäume, betende Hände oder gar das Konterfei des Toten haben in den allermeisten Fällen auch nicht wirklich Aussagekraft oder etwas mit dem Genannten zu tun. Warum also nicht schon zu Lebzeiten sichergehen, dass die eigene Person nicht auch noch nach ihrem Tod (nach eigener Ansicht) verunglimpft wird oder sich im Grabe umdrehen - oder in der Urne davonwehen - würde, wenn sie die Worte lesen könnte?
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- Tanja Relevanta
Es war eine schwere und späte Geburt, aber nun habe ich zwei Kinder und behüte, beschütze und verteidige sie mit all meiner Kraft. Wie eine Löwenmama eben.
Sie hatten schon ihre Namen, bevor sie bei mir eintrafen, und nennen sich DEMOKRATIE und VERNUNFT.
Sollte ihnen, solange ich lebe, irgendetwas zustoßen, sie gemobbt, verdrängt oder gar mit Füßen getreten werden, werde ich nicht nur meine Krallen ausfahren, meine laute Stimme erheben oder meine Beharrlichkeit anwenden. Ich werde um sie kämpfen, denn sie haben ein Recht, ihr Leben zu leben und überall mit offenen Armen empfangen zu werden.
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- Tanja Relevanta
Für dünne Schauspieler gibt es schon seit vielen Jahren FATSUITS, damit sie auf Bühne oder vor der Kamera glaubwürdig wirken. Die extremen Fälle nehmen viele Kilos Körpergewicht in kurzer Zeit zu - aber das lassen wir hier mal weg, weil sicherlich langfristig gesundheitsschädlich.
Was aber ist mit etwas üppigeren Darstellern, die auch gern mal einen Romeo (der ist noch jung dazu) oder einen Peer Gynt oder den Newton in Dürrenmatts "Die Physiker" spielen würden? Müssen sie diskriminiert werden, weil sie zu viel Körperfülle haben? Werden sie zum Abnehmen verdonnert?
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- Tanja
- Tanja Relevanta
Mit GPS kann jeder Schritt einer Person, die ein Smartphone besitzt, geortet werden, Metadaten geben Aufschluss darüber, was jemand eventuell vorhaben könnte oder welche Vorlieben er pflegt. Mit unserem Surfverhalten im Internet, aber auch mit diversen Bonuskarten geben wir preis, was wir konsumieren, was unserer Vorlieben sind. Zu guter Letzt werden die Bodyscanner an Flughäfen immer beliebter. Jeder wird durchleuchtet, nicht "auf Herz und Nieren getestet", sondern auf Sprengstoff oder Waffen, und kann dem Prozedere nur mit großem Aufwand entgehen, wird aber dennoch fast überall abgetastet. Ja, auch zwischen den Beinen und an den Brüsten.
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- Tanja
- Tanja Relevanta
WENN das Kind in den Brunnen gefallen ist,
geht es darum,
wie man es am besten und effektivsten wieder herausholt.
(Schadenbegrenzung)
BEVOR das Kind innen Brunnen gefallen ist,
geht es darum,
wie es am besten und sichersten auch draußen bleibt.
(Schadensvermeidung)
Wenn die Möglichkeit besteht,
DASS das Kind in den Brunnen fällt,
ist mir das zu konjuntivistisch und zu wenig konstruktiv.
(Realitätsferne Eventualitätssteuerung)
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- Tanja
- Tanja Relevanta
Zunächst die Klarstellung: Was ist eine Verschwörungstheorie?
Laut Bundeszentrale für politische Bildung Folgendes:
Verschwörung bedeutet, dass Menschen sich im Geheimen zusammen tun. Diese Menschen nennt man Verschwörer. Sie wollen ein gemeinsames Ziel erreichen. Das Ziel schadet aber oft anderen Menschen. Deshalb halten die Verschwörer es geheim. Eine Verschwörungstheorie ist eine Vermutung über eine solche Verschwörung.
Danach die Aufdeckung: Verschwörer auf deutschen Straßen.
Sie verfolgen ein gemeinsames Ziel, was anderen Menschen schadet, und sie halten dieses Ziel geheim. Wer sind sie, diese neuen Konspirativen?
Es sind die "Blinkgegner", die „Blinkskeptiker“ oder einfach die „Blinkverweigerer“.
Innerhalb der letzten 5 Tage bin ich als Fußgänger 4-mal fast angefahren worden, weil Autofahrer beim Abbiegen den Blinker nicht setzen wollten oder nicht konnten. Ich wäre sogar netterweise brav stehen geblieben. Aber weil ich jedes Mal durch das Nicht-Blinken davon ausgegangen bin, dass das Auto geradeaus fährt statt abzubiegen, ging ich guten Mutes weiter und landete jedes Mal fast auf der Motorhaube, gefolgt von wütenden Tiraden meinerseits.
Den Unfällen knapp entronnen, kam ich ins Grübeln.
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- Tanja
- Tanja Relevanta
Es ist mir noch nie so stark aufgefallen wie auf diesem Park- bzw. Rastplatz inmitten Deutschlands. Ein blaues Richtzeichen für Behinderte und gleich daneben eins für Frauen. Ich sah es, parkte woanders, kaufte einen Kaffee und dachte nach.
Behinderten Parkplätze ergeben Sinn. Wer im Rollstuhl sitzt, sollte eine möglichst geringe Entfernung zum Eingang laufen müssen. Und zusätzlich brauchen Rollifahrer mehr Platz zum Aussteigen. Das verstehe ich auch! Über Parkplätze für Frauen in dunklen Tiefgaragen nah am Eingang kann man eventuell noch diskutieren (wenn sich Frau und alle anderen damit besser fühlen), aber an der Oberfläche?
Was soll mir das Schild also sagen? Dass Frauen nicht einparken können und deshalb mehr Platz brauchen? Oder handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme des Betreibers, damit sich Männer nicht aufregen, weil wieder irgendeine Frau zwei Parkplätze belegt? Daher gibt man den Autofahrerinnen besonders breite Stellplätze? Die Zeiten, in denen man vor Frauen im Straßenverkehr warnen musste, sind doch schon seit meiner Studienzeit vorbei. Oder sind Menschen mit weiblichen Geschlechtsteilen doch irgendwie behindert?
Ich sehe mich weder als hilfsbedürftig noch als körperlich oder geistig behindert an. Ich möchte nicht in eine Kategorie fallen, die Sonderbehandlung braucht - als ob es für mich gefährlicher wäre, ein paar Meter weiter zum Shop zu gehen.
Vielleicht gibt es demnächst auch Richtzeichen mit "Parken nur für Frauen ab 80 unter 1,60m Körpergröße" - denn die scheinen ja besonders langsam und eine Verkehrsgefährdung in jeglicher Hinsicht zu sein.
Wichtiger Hinweis: