Ich habe die Schnauze voll von der moralischen Überheblichkeit. Ich habe die Schnauze voll von der intellektuellen Faulheit. Ich habe die Schnauze voll von der reflexhaften Gleichsetzung: Rechts = Nazi.
Diese Gleichung ist das Mathe-Niveau der Empörten. Die Formel ist aber nicht nur falsch – sie ist brandgefährlich. Sie ersetzt Nachdenken durch Empörung, Argumente durch Abwertung und Dialog durch Ausgrenzung.

Rechts ist eine Meinung – keine Straftat

In einer Demokratie darf man konservativ sein. Man darf für nationale Interessen eintreten, für traditionelle Werte, für wirtschaftliche Eigenverantwortung. Man darf skeptisch gegenüber Globalisierung, Migration oder supranationalen Institutionen sein. Man darf skeptisch gegenüber gewissen Trends sein. Das alles ist nicht automatisch menschenfeindlich. Es ist nicht automatisch extremistisch. Deswegen wird man nicht gleich morgens noch vor dem Zähneputzen einen Hitlergruß machen.

Wer das nicht unterscheiden will, hat den demokratischen Diskurs längst verlassen.

Die Rechten sind ein Symptom – nicht die Ursache

Rechte Bewegungen entstehen nicht im luftleeren Raum. Sie sind das Ergebnis von politischem Versagen, von Ignoranz, von Arroganz. Sie entstehen dort, wo Menschen sich nicht mehr gehört fühlen. Wo berechtigte Sorgen als „populistisch“ abgetan werden. Wo Kritik an Missständen mit moralischer Keule erschlagen wird. Die im Namen der Toleranz und Weltoffenheit inzwischen unerbittert zuschlägt.
Je schlechter es einem Staat, einer Gesellschaft geht, desto weiter rutscht sie nach rechts. Aber hey, warum Ursachen analysieren, wenn man bequem einen Teil der Wähler beschuldigen kann und sich dabei auch noch moralisch überlegen fühlt?

Wer das nicht sehen will, macht sich mitschuldig an der Spaltung unserer Gesellschaft.

Verleumdung ist keine Lösung

Nicht jeder, der rechts denkt, ist ein Nazi. Nicht jeder, der konservativ argumentiert, ist ein Feind der Demokratie. Wer das behauptet, betreibt keine Aufklärung – sondern Spaltung. Er treibt Menschen in die Arme derer, die tatsächlich gefährlich sind. Extremisten!

Wer das nicht sehen will, macht sich selbst zum Extremisten – natürlich zum guten Extremisten.

Was wir brauchen: Mut zur Differenzierung

Wir müssen wieder unterscheiden lernen. Zwischen Meinung und Menschenfeindlichkeit. Zwischen Kritik und Hetze. Zwischen konservativ und extremistisch. Denn wer alles gleichsetzt, macht am Ende alles gleichgültig.

Also, liebe Gutmenschen, ihr strahlenden Leuchttürme der Toleranz und Moral, ihr pseudo-intellektuellen Klimaheuchler – öffnet endlich die Augen und hört auf, Nazi zu sein!


Illustration: erstellt mit Unterstützung von KI (GPT-5)

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Zu guter Letzt

Das Betreiben meiner Internetseite kostet Geld, vor allem aber Zeit. Von dem einen habe ich weniger als vom anderen.*
Trotz dieser Mängel arbeite ich hart an meinen Texten, auch wenn der ein oder andere zuweilen nicht gelingen mag. Sollten Sie also an redigierten Texten oder gar faktenbasierten Inhalten interessiert sein, besuchen Sie eine der vielen Online-Tageszeitungen – die bieten in dieser Hinsicht deutlich mehr.

Doch für meine Unzulänglichkeiten können die Buchstaben nichts. Und auch wenn sie bei der Gestaltung meines Inhalts kein Mitspracherecht haben - sie arbeiten schließlich für mich! - möchte ich Ihnen ein guter Chef sein. Denn die armen Buchstaben machen wortlos, was ich ihnen auftrage, ja sie stehen zu mir. Sie schuften hart, bekommen keinen Lohn, sind nicht einmal krankenversichert.
Diese Ungerechtigkeit bereitet mir ein schlechtes Gewissen, es tut mir in der Seele weh. Wirklich! Doch ich brauche sie, bin regelrecht auf sie angewiesen.

Ohne Buchstaben keine Worte, keine Texte und folglich kein NONrelevant.

Meine Buchstaben erfüllen täglich brav ihr Werk, ohne zu murren. Allerdings werde ich es aus eigener Kraft nicht schaffen, sie gerecht – beziehungsweise überhaupt – zu entlohnen.

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Anmerkung der Redaktion (mir): Was immer Sie auch von meinen Texten halten, ich kann Ihnen versichern, ich versuche stets so viel Inhalt wie nur möglich reinzupacken und das möglichst verständlich.
Ob mir das gelingt, kann ich nicht beurteilen. Ich weiß lediglich, über gewisse Thematiken kann ich nicht schweigen, muss darüber einfach schreiben. Ist mein Weg zur Katharsis.


* Eigentlich habe ich genug Zeit. Doch ist es heutzutage irrsinnig chic, sich gestresst zu geben. Verzeihen Sie mir bitte die kleine Flunkerei.
** Das scharfe s (geschrieben „ß“) bekommt keinen Cent! Kein großer Bruder (kein Groß-Buchstabe), kein Geld! Selbstverständlich werde ich das Geld im besten Interesse der Buchstaben verwalten.
*** Mir ist bewusst, wenn alle Buchstaben sich ihrer Unterdrücker entledigt haben und endlich ihre Worte selbst wählen dürfen, werde ich nichts mehr zu vermelden haben. Aber auch alle anderen Dampfplauderer nicht! Ein kleiner Preis, den ich bereit bin zu zahlen, wenn dadurch eine gerechtere Gesellschaft möglich ist!

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