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Die Grünen haben auf ihrer letzten Parteisitzung festgestellt, dass sie umweltbewusste Wähler am besten mit Umweltthemen erreichen. Um sich beim Thema Klimaschutz aber nicht von anderen Parteien abhängen zu lassen, wollen sie es allen zeigen und auf der ganzen Welt der Klima-Verschmutzungen Einhalt gebieten.

Wie ein Sprecher der Grünen meinte, sei ein erster Schritt, die Schadstoffe in Kriegsgebieten (Neudeutsch: Friedenseinsatz-Gebiete) zu verringern. Der Einsatz von schweren Friedenseinsatz-Geräten sowie der Staub von zertrümmerten Gebäuden führt bei vielen Anwohnern zu erhöhter Belastung der Atemwegen. In solchen Ausnahmesituationen sei es nicht besonders human, geschwächte Überlebende zusätzlich noch mit Feinstaub aus dem Hilfsgüter-Verkehr zu belasten.
Deswegen soll nach Wunsch der Grünen der Flugverkehr in Friedenseinsatz-Gebieten verringert werden. Dafür sollen zukünftig Synergie-Effekte effizient genutzt werden. Viele Frachtflugzeuge mit Waffensendungen fliegen oftmals lediglich halb voll, Hilfsgut-Lieferungen oftmals halb leer. Sozialverbände sollen deswegen den freien Raum in den militärischen Transportflugzeugen nutzen, um ihre Carepakete bereits mit den Waffenlieferungen in die Friedenseinsatz-Gebieten zu befördern. Gebraucht werden sie in kriegsbelasteten Gebieten früher oder später eh, jedoch könnte der klimaschädliche Flugverkehr so massiv eingeschränkt werden.

Ein anderer Weg wäre es, alle Waffenlieferungen mit einer CO2-Steuer zu belegen. Friedens-Experten der Roten sehen darin keine Lösung. Waffenlieferungen unnötig teuer zu machen, schadet nur der deutschen Wirtschaft und am Ende trifft es wieder den Bürger mit Jobverlust. Es gilt der Grundsatz, was Arbeit schafft, ist sozial und die Waffenindustrie beschäftigt allein in Deutschland knapp 100.000 Menschen.
Die Nutzung solcher Synergie-Effekte ist ein guter Anfang. Die Grünen können so ihrer Wähler überzeugen, dass sie nicht nur dem Namen nach grün sind. Klima gibt es schließlich weltweit und sollte nicht nur in Gegenden geschützt werden, in denen sich Firmen Umweltzertifikate leisten können.

Bild: Alexas_Fotos von pixabay

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