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Dick vermummte Reisende mit Rollkoffern verlassen am Hafen ein Frachtschiff; festlich gekleidete Menschen empfangen sie mit einladender Geste, daneben ein brennender Haufen alter Elektrogeräte.

Während Deutschland wieder den Winter fürchtet, bereitet Accra bereits Quartiere und Häfen für den erwarteten Zustrom aus dem Norden vor und bietet frierenden Deutschen Wärme-Asyl. Wenn die Deutschen auch diesmal wieder für den Weltfrieden leiden, solle zumindest niemand erfrieren müssen.

Anders als bei der Deutschen Bahn gehen die Experten des Präsidenten von Accra mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass es in Deutschland im Winter kalt wird. Schnee werde vorhergesagt. Man wolle deshalb vorbereitet sein und nicht überrannt werden.

Jeder sei willkommen, so der Präsident, und bekomme Wärme, so viel er wolle. Alles andere wäre ja unmenschlich.

Vorbereitet sei man bestens. Seit Jahrzehnten liefert der Westen zuverlässig: erst sein Geld, dann seinen Elektroschrott. Geheizt werde mit dem, woran hier kein Mangel herrsche: ausrangierten deutschen Kühlschränken, Fernsehern und Rechnern.

Integration deutscher Flüchtlinge dürfte unproblematisch verlaufen. Das meiste, was die Ankommenden vorfänden, hätten sie zu Hause selbst weggeworfen.

 

Bild erstellt mit Grok

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