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Die NONrelevant‑Redaktion meldet sich mit einer Nachricht, die so schwer ist, dass der Boden kurz erbebte:

Steinbeißer ist tot.

Steinbeißer ist seiner Krankheit schlussendlich erlegen. Ausgerechnet er: der Held, der einst gegen das Nichts kämpfte und überlebte. Ein Körper aus Granit. Ein Wille aus Basalt. Einer, der nicht einfach ging, sondern langsam erodierte.

Weggefährten lobten seinen heldenhaften Einsatz, seine stoische Kraft und seine Unbeugsamkeit. Sie nennen ihn einen Fels, doch das trifft es kaum. Er war ein Gebirge, das sich weigerte, in Karten eingezeichnet zu werden. Ein Massiv, das sich selbst trug. Ein Stein, der nie um Erlaubnis bat, da zu sein.

Nun ist er auch gebrochen.

Nicht, weil er gefallen wäre, sondern weil man ihn hat stehen lassen, bis er zerbrach. Kein Blick. Keine Würdigung. Wahre Helden stehen nicht im Spotlight. Er zerbrach – und wir sahen erst hin, als er in tausend Stücke vor uns lag. Da war es längst egal.

Nun ist auch er verschwunden. Nicht im Kampf, nicht im Lärm, sondern im lautlosen Abrieb der Vergessenheit. Kein Einsturz, kein Donner, nur das leise Nachgeben eines Materials, das zu lange stand. Der, der das Nichts einst überlebte, ist am Ende doch im Nichts verschwunden; vergessen, wie so viele, die zu schwer waren, um leicht geteilt zu werden.


Bild erstellt mit Microsoft Copilot

Darf‘s a bisserl mehr sein?

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