Wie sich Europa und insbesondere Deutschland unter der momentan Politik selbst ruiniert. Professor Dr. Dr. Hans-Werner Sinn zu dem (irrsinnigen) Verzicht Deutschlands (und der EU) auf fossile Brennstoffe:
„Die Konsequenz ist unilaterale Nachfrage-Einschränkungen, wie wir Europäer sie jetzt verfügen, durch und über die ganzen Verbot, insbesondere Deutschland, führen eigentlich nur dazu, dass wir diese Brennstoffe anderen Länder auf der Welt außerhalb Europas überlassen, die sie zu fallenden Preisen kaufen können und wir finanzieren damit unter anderen den Aufschwung unserer Konkurrenten auf den Weltmärkten, der Konkurrenten der deutschen Industrie auf den Weltmärkten. Unsere schädigen wir damit direkt, indem sie [Industrie] es nicht mehr haben und die Konkurrenten subventionieren wir durch den Preissenkungseffekt, den wir durch die Verschiebung des Öls auf den Weltmarkt induzieren. DAS IST DOCH DIE ALLERLETZTE POLITIK! UND FÜR DAS KLIMA IST NICHTS HERAUSGEKOMMEN! Weil wo der Kohlenstoff, also das Öl, verbrannt wird, das ist ja Kohlenstoff und Wasserstoff, der Sauerstoff spielt keine Rolle, der wird zu Wasser und regnet ab, aber der Kohlenstoff, wo der verbrannt wird, in Deutschland oder in China oder in Indonesien oder Brasilien, das ist dem Klima egal.“
Wenn jungen Leuten eingeredet wird, dass ihre Eltern und Großeltern diese Welt an den Abgrund haben und dass die daran schuld sind, dass jetzt gleich der Hitzetod droht, dann muss die junge Generation die Erfahrungen der älteren Generation nicht mehr ernst nehmen. Dann muss sie nicht mehr darauf hören, was Oma, Mama, Papa erzählen. Denn die haben es nicht begriffen! Die haben die Zukunft aller jungen Menschen aufs Spiel gesetzt [...] Außerdem kann die junge Generation ja heute Google nutzen. Da gibt es viel mehr Stimmen als in der Familie und Google hat auch viel mehr Erfahrung. Dabei begreift [die junge Generation] einfach nicht, dass das, was sie bei Google finden, gefunden werden soll. Dass daran Leute gearbeitet haben, dass sie bestimmte Sachen finden und andere eben nicht.
Das sagte so ungefähr (soll heißen, ist nicht wortwörtlich transkribiert!) Prof. Dr. Michael Meyen, seines Zeichens Medienwissenschaftler. Ich habe das Video auf Instagram gesehen. Die genaue Quelle kenne ich nicht.
Petra Erler und Günter Verheugen haben ein Buch über den Ukraine-Konflikt und seine Wurzeln geschrieben. „Der lange Weg zum Krieg“. Sollte vielleicht der ein oder andere Putinmissversteher mal lesen.
Als Identitätspolitik bezeichnet man das Bemühen machtvoller Gruppen (z.B. Staaten, ethnische und religiöse Gemeinschaften), ihre Vorstellungen für die Gestaltung der gesellschaftlichen und staatlichen Verhältnisse als allgemeingültig durchzusetzen, um die einzelnen Mitglieder in die vorgegebene Herrschaftslogik einzubinden. Da die in der sozialen Interaktion eingeschliffene Systemlogik allein keine Identität zu stiften vermag, wird diese von den herrschenden Eliten unter Rückgriff auf in der Gesellschaft wirkmächtige Symbole, Mythen und Rituale bewusst erzeugt. Ziel ist ein auf breiter Basis gegründeter identitätspolitischer Konsens.
Fünf Punkte, Propaganda zu erkennen:
Harald (gespielt von Kim Bodnia):
„Was gibt’s da durchzublicken? Es gibt nichts, was richtig ist und es gibt nichts, was falsch ist. Du bestimmst, du entscheidest! In China, da kannst du einen ganzen Schäferhund aufessen und kein Idiot stört sich dran. Das haben die da so entschieden. Es geht nur drum, rauszufinden, was man nicht will und es dann bleiben zu lassen. Ist doch ganz einfach!“
Aus „In China essen sie Hunde“ von Lasse Spang Olsen
Wenn der Title schon alles sagt:
„Sie dachten, sie seien an der Macht, dabei waren sie nur an der Regierung.“
Hier das Interview mit Rainer Mausfeld.
