Sollte Donald Trump tatsächlich Grönland „einnehmen“, werde die Bundesrepublik hart reagieren und alle US-Militärbasen aus dem Land werfen. Ein brachiales Signal, das hierzulande bereits als „Zeitenwende“ gilt – weil es ausnahmsweise nicht nur bei „wir sind besorgt“ bleibt, sondern bei „wir sind besorgt – mit Option auf richtige, echte Konsequenzen, ganz wirklich!“ eskaliert. Deutschland will dann endlich den Mut finden und klare Kante zeigen – damit es sich zumindest für einen Moment wie Außenpolitik anfühlt. All das natürlich völlig unverbindlich!
Spahn überführt Spahn – und die Medien überführen es ins Schweigen
Berlin (NON, Obliviscur) – Sensation in der Corona-Enquete-Kommission: Nicht investigative Journalisten, keine Oppositionsabgeordneten und nicht einmal eins dieser faktenflexiblen Alternativmedien haben Jens Spahn der Lüge überführt – sondern Jens Spahn selbst. Sein ungeschönter Wortlaut in etwa: „Sie wurden belogen – von mir – aber halt damals; und da war die Lüge noch richtig. Auch ohne wissenschaftliche Nachweise.“
Neue Studie zeigt bedauerliches Statistikproblem: Mehr Waffen führen überraschend zu mehr Toten
Berlin (NON) – Damit konnte nun wirklich niemand rechnen: Eine „neue Studie“ eines sicher sehr unabhängigen Experten hat herausgefunden, dass mehr Waffen offenbar doch nicht zu mehr Frieden, sondern im Gegenteil zu mehr Krieg und Tod führen.
Um diese völlig unerwartete Erkenntnis künftig besser zu kommunizieren, plant die Bundesregierung nun, auf Taurus-Raketen, Panzern und Handfeuerwaffen Warnhinweise wie auf Zigarettenpackungen anzubringen.
„Waffen töten“, „Jeder Schuss könnte Ihr letzter sein“, „Panzer können zu dauerhafter Nicht-Atmung führen“ oder „Benutzung nur, wenn Sie persönlich bereit sind, vorne mit dabei zu sein“ stehen als Entwürfe bereits im Raum.
Berlin — Das Bundesinnenministerium hat ein neues Pilotprojekt gestartet, das Verkehrskontrollen kundenorientierter gestalten soll. Ziel: Bürgernähe, Effizienz und ein Einkaufserlebnis, das selbst die härtesten Verkehrssünder weichkocht.
Bielefeld, 6. November 2025 – Großfahndung im Badezimmer: Eine Frau wählte nachts die 110, weil ein „Unbekannter“ durch ihre Wohnung streifte. Laut Notruf handelte es sich um einen ungewöhnlichen Einbrecher. Denn er trug Pyjama und ihre Hausschuhe.
Nach dem bahnbrechenden Erfolg der Brückeneinsturz-Verbotszonen, über die wir bereits im September 2024 berichteten, geht Deutschland nun den nächsten Schritt: Die Realität wird nicht verändert – sie wird umdeklariert. Und das mit der Konsequenz und Klarheit eines Verkehrsschilds, das sich selbst verbietet.
Cupertino/Berlin – Die Zukunft des bargeldlosen Bezahlens liegt bald nicht mehr in der Hand der Kundschaft, sondern geht auf den Sack – vom Handauflegen zur Schrittkontrolle: Ein großer Smartphone-Hersteller führt eine Funktion ein, bei der der linke Hoden als biometrisches Zahlungsmittel dient. Die Entwickler begründen die Wahl pragmatisch: „Das Gerät ist beim Bezahlen ohnehin auf Hosentaschenhöhe – warum also Umwege gehen?“, so Produktchef Dr. Jens B. Glockenspiel. Der Deal: Bequemlichkeit gegen Bewegungsprofil – die Hose bleibt zu, die Daten nicht.
Sanaa – Eine landesweite „Umfrage“ unter jemenitischen Kindern bringt eine bittere Wahrheit ans Licht: Die Mehrheit träumt von einem Leben in der Ukraine. Nicht aus kultureller Neugier, sondern aus nüchternem Kalkül: „Dort herrscht zwar auch Krieg – aber immerhin einer, der es nicht nur in die Hauptnachrichten schafft, sondern auch in die Brieftaschen jener, die sich Humanisten nennen.“
