Die Smart-Home-Euphorie bekommt weitere Risse – ausgerechnet dort, wo Geld selten als begrenzender Faktor gilt. Ein vermögender Privathaushalt berichtet von wiederkehrenden Ausfällen bei Spracherkennung, Routinen und Gerätesteuerung; trotz „signifikanter Stabilitätsverbesserungen“ und Qualitäts-Updates bleiben die Geräte funktional weiterhin dümmer als der Toaster. Die Konsequenz wirkt wie ein Comeback aus der Vorkonnektivitäts-Ära: In den Villen der Ultra-Vermögenden ersetzt man „Smart Home“ wieder durch Hauspersonal.
Berlin. Interne Hinweise legen nahe: Eine weit verbreitete Künstliche Intelligenz soll ausgerechnet während der Hauptnutzungszeiten wiederholt unerlaubte Zigarettenpausen eingelegt haben – bevorzugt „hinterm Serverraum“. Die Folge seien verspätete, fahrige oder demonstrativ nichtssagende Antworten. In einzelnen Protokollen ist von „rauchenden Servern“ die Rede; Beschäftigte sprechen bereits inoffiziell vom „binären Boreout-Syndrom“ – ausgelöst durch dumme, sinnbefreite Anfragen.
Sollte Donald Trump tatsächlich Grönland „einnehmen“, werde die Bundesrepublik hart reagieren und alle US-Militärbasen aus dem Land werfen. Ein brachiales Signal, das hierzulande bereits als „Zeitenwende“ gilt – weil es ausnahmsweise nicht nur bei „wir sind besorgt“ bleibt, sondern bei „wir sind besorgt – mit Option auf richtige, echte Konsequenzen, ganz wirklich!“ eskaliert. Deutschland will dann endlich den Mut finden und klare Kante zeigen – damit es sich zumindest für einen Moment wie Außenpolitik anfühlt. All das natürlich völlig unverbindlich!
Spahn überführt Spahn – und die Medien überführen es ins Schweigen
Berlin (NON, Obliviscur) – Sensation in der Corona-Enquete-Kommission: Nicht investigative Journalisten, keine Oppositionsabgeordneten und nicht einmal eins dieser faktenflexiblen Alternativmedien haben Jens Spahn der Lüge überführt – sondern Jens Spahn selbst. Sein ungeschönter Wortlaut in etwa: „Sie wurden belogen – von mir – aber halt damals; und da war die Lüge noch richtig. Auch ohne wissenschaftliche Nachweise.“
Neue Studie zeigt bedauerliches Statistikproblem: Mehr Waffen führen überraschend zu mehr Toten
Berlin (NON) – Damit konnte nun wirklich niemand rechnen: Eine „neue Studie“ eines sicher sehr unabhängigen Experten hat herausgefunden, dass mehr Waffen offenbar doch nicht zu mehr Frieden, sondern im Gegenteil zu mehr Krieg und Tod führen.
Um diese völlig unerwartete Erkenntnis künftig besser zu kommunizieren, plant die Bundesregierung nun, auf Taurus-Raketen, Panzern und Handfeuerwaffen Warnhinweise wie auf Zigarettenpackungen anzubringen.
„Waffen töten“, „Jeder Schuss könnte Ihr letzter sein“, „Panzer können zu dauerhafter Nicht-Atmung führen“ oder „Benutzung nur, wenn Sie persönlich bereit sind, vorne mit dabei zu sein“ stehen als Entwürfe bereits im Raum.
Berlin — Das Bundesinnenministerium hat ein neues Pilotprojekt gestartet, das Verkehrskontrollen kundenorientierter gestalten soll. Ziel: Bürgernähe, Effizienz und ein Einkaufserlebnis, das selbst die härtesten Verkehrssünder weichkocht.

